über mich
Mein Name ist Jörg Beckmann. Ich bin IT-Systemelektroniker und betreibe einige Webprojekte, entwickle Konzepte und Ideen für Internetseiten. Ich baue und repariere Computer und behebe Hard- und Softwareprobleme.
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| iPad Eindrücke |
| Geschrieben von: Jörg Beckmann |
| Samstag, 31. Juli 2010 um 10:23 Uhr |
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Das iPad ist da und ich habe es die letzen zwei Tage ausgiebig getestet, deshalb schreibe ich heute einen kleinen Test dazu. Das iPad ist mein erstes Apple Produkt. Ich war nie sonderlich an den Produkten von Apple interessiert, da es ausreichend gute alternativen dazu gibt. Beim iPad ist dies nicht so. Es gibt bis dato keine vernünftige Alternative zu diesem Tablett. Was ist im Karton Bis es überhaupt dazu kam das ich den Karton in den Händen hielt vergingen knapp 20 Tage, für mich etwas zu viel Wartezeit, das könnte Apple durchaus verbessern. Ich habe das Apple iPad mit 16GB und W-LAN bestellt, da es für meine Einsatzzwecke ausreichend dimensioniert ist und an den Einsatzorten ein W-LAN vorhanden ist. Im Karton befindet sich neben dem eigentlichen iPad ein Universalnetzteil für die Steckdose, mit Aufsatz für deutsche Steckdosen sowie ein USB-Kabel zum Anschluss an einen PC oder Mac. Normalerweise kann das iPad auch über dieses USB-Kabel geladen werden, doch benötigt man dazu einen High Power USB-Port den kaum ein handelsüblicher PC besitzt. Das war es dann auch schon an Hardware, welche dem iPad beiliegt. Mir persönlich fehlt da so einiges, nett wäre eine Tasche für das iPad gewesen und ein Poliertuch für den Bildschirm, beides muss man separat erwerben. Da trösten auch die zwei schicken Apple-Sticker nicht darüber hinweg. Nicht ohne iTunes Vor dem ersten Start des iPads muss das Gerät über iTunes registriert und synchronisiert werden. Dies ging einfach und problemlos von statten! iTunes starten, iPad über USB anschließen und ein paar Klicks weiter ist das Gerät einsatzbereit. Nachteil, während der Synchronisierung kann das iPad nicht genutzt werden, da diese sonst abbricht. Fotos Ich habe knapp 1000 Digicam-Fotos auf das iPad synchronisiert, das dauerte aufgrund einer Anpassung der Bilder für das iPad geschlagene 15 Minuten. Die Bilder landen nicht in voller Auflösung auf dem iPad, wahrscheinlich um die Geschwindigkeit beim durchblättern nicht zu beeinträchtigen. Trotzdem macht das anschauen der Fotos Spaß und die Fotos kommen auf dem Display wirklich sehr gut zur Geltung. W-LAN Hier gibt es nicht viel zu sagen, es funktioniert einfach. WPA2 mit AES und einem sehr langen Passwort funktionieren auf Anhieb, auch mit Sonderzeichen. Die von einigen beschriebenen Verbindungsabbrüche hatte ich nicht ein einziges mal. Apps Es gibt zwei Möglichkeiten Programme auf das iPad zu laden. Einmal über den AppStore der auf dem iPad installiert ist und einmal über den AppStore der sich in der Desktop-Applikation iTunes befindet. Ich hatte dabei das Gefühl, das der AppStore auf dem iPad nich alle Apps anzeigt, der AppStore in iTunes aber schon. Ich kann mich hier aber auch irren, da die Anordnung anders ist. Das iPad hat schon ein paar Apps ab Werk installiert aber für ein Gerät dieser Klasse fehlen mir einfach essentielle Dinge wie ein Taschenrechner oder beispielsweise eine kleine Textverarbeitung. Man muss sich also die nötigsten Apps erst aus dem AppStore heraussuchen. Must have iPad-Apps
Fehler Abstürze Bugs Kurz gesagt hab ich nichts auszusetzen an dem was ich bis jetzt gesehen habe. Die Abstürze die manch einer in der Youtube-App hatte, konnte ich nicht nachvollziehen. W-LAN Abbrüche gab es ebenfalls nicht. Das hochgekochte Überhitzungsproblem trat bei mir in keinster weise auf, das iPad wird nicht einmal handwarm, wie man es sonst vielleicht von gängigen Laptops gewöhnt ist. In dieser Hinsicht bin ich mehr als zufrieden, es läuft einfach. :) Akku Der Akku hält was er verspricht. Ich habe das iPad wirklich intensiv genutzt, musste es aber nur einmal in zwei Tagen aufladen, Punkt. Look and Feel Das arbeiten mit dem iPad macht einfach Spaß, ich habe keine Geschwindigkeitsverluste bemerkt auch wenn ich 6 Tabs im Browser öffnete. Die Apps starten auf Befehl und ohne Verzögerung. Da das iPad keinen Lüfter hat ist es praktisch geräuschlos, was mir sehr gut gefällt! Das surfen mit dem iPad funktioniert richtig gut, denn die meisten Webseiten werden komplett angezeigt da das iPad eine Auflösung von 1024x768 Pixel hat. Ohne zu zoomen kann man 90% aller Seiten problemlos über den Touchscreen bedienen. Wenn man sich an das etwas abgewandelte Tastaturlayout gewöhnt hat geht auch das schreiben ganz flott von der Hand, die eingebaute Korrekturhilfe empfand ich dabei mehr als hilfreich. Haltungsschäden und Nackenschmerzen Tablett-Computer sind einfach nicht für den menschlichen Körper gemacht, zumindest nicht für meinen. Da das iPad einem irgendwann zu schwer wird um es ausgestreckt zu halten, legt man es ab und verkrampft sich automatisch in ungesunden Sitz- bzw. Liegepositionen. Ein iPad Ständer ist also dringend zu empfehlen!
Das wars erstmal. Der Beitrag ist doch etwas länger geworden als geplant. Ich denke das ich demnächst durchaus noch einiges zum iPad schreiben werde. Schreibt mir doch mal was euch noch so interessiert oder was Ihr wissen wollt. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 31. Juli 2010 um 12:38 Uhr |


